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Das war er: Der Science Slam Bern an der Nacht der Forschung

Alumni UniBE Corporate
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17.09.2025

Die Nacht der Forschung war ein buntes Fest der Wissenschaft. 10.000 Besuchende begegneten 100 Forschenden und konnten so gemeinsam bei Experimenten, Vorträgen und vielen interaktiven Stationen Wissenschaft erleben. Auch die Alumni UniBE waren Teil dieses grossartigen Wissenschaftfestes und konnte mit dem Science Slam Bern zeigen, dass sich Wissenschaft und Humor nicht ausschliessen.

Bei drei Duellen traten aktuelle Forscher*innen und Ehemalige der Universität Bern gegeneinander an und brachten ihre Forschungen und wissenschaftlichen Themen auf witzige, einfache und nahbare Weise auf die Bühne.

Sie entführten die Zuschauer*innen in die Themen Medizintechnik, KI und Musik, sowie Recht, Digitalisierung und Physik. In zehnminütigen Duellen versuchten sie, das Publikum mit ihren Beiträgen zu begeistern und sorgten so für spannende wie auch lustige Momente.

 

Den Abend eröffnete Reto Nardini im ersten Duell mit seinem Slam «Erleben – wo Maschinen an ihre Grenzen stossen». Er nahm das Publikum mit auf eine kleine Reise des Erlebens und zeigte am Cello, dass KI das Erleben der Umwelt nicht so erfassen kann wie wir Menschen.

 

Mit seinem Slam «Von Gollum zu Skoliose: Wie Motion Capture mehr aufzeigt als nur Filmmagie» trat Philippe Bähler gegen Reto im Duell an. 

Philippe zeigte dem Publikum, dass sich mit Motion Capture nicht nur für Special Effects im Film realisieren lassen.  Anhand eines Experiments zeigt er, dass sich damit präzise neue physiotherapeutische Übungen entwickeln lassen, um jugendlichen Patient*innen mit Skoliose besser helfen zu können. Dies veranschaulichte er anhand der Entstehung der Figur «Gollum» aus dem Film Lord of the Rings.

Das Publikum liess sich von Philippe mit Begeisterung in die Welt des Films entführen und kürte ihn zum Gewinner des ersten Duells.

 

Beim zweiten Duell wurden wieder spannende Themen behandelt. Simona Procacci nahm das Publikum mit ihrem Slam «Was ist die maximale Temperatur im Universum?» mit auf eine Reise, die dem Publikum zeigte, wie sich Temperaturen im Universum verhalten und welche Rückschlüsse sich aus der Temperatur des Universums ziehen lassen.

 

Ercan Isik hat auf humorvolle Weise gezeigt, warum die Digitalisierung nicht funktioniert und wie sie dennoch gelingen kann. In seinem Slam «Fail better: Die Philosophie des digitalen Scheiterns» hat er eindrucksvoll die Philosophie mit dem Thema Digitalisierung verbunden.

Auch beim zweiten Duell hat das Publikum entschieden: Gewinnerin wurde Simona mit ihren spannenden Einblicken in das weite Universum und seine Temperaturen.

 

Das letzte Duell des Abends bestritten Silke Möbius mit ihrem Slam «Upgrade gefällig? - Wie ATLAS den Durchblick bekommt» und Simon M. Graf mit seinem Slam «Wenn Recht und KI aufeinandertreffen».

Zunächst nahm Silke Möbius das Publikum mit ins CERN und erklärte eindrucksvoll, was ein Teilchenbeschleuniger ist und wie Daten gewonnen werden, um die Physik besser zu verstehen. Sie zeigte dem Publikum das Optosystem «Made in Bern» und gab dem Publikum einen Einblick in die Datengewinnung und –produktion bei Experimenten.

 

Simon nahm das Publikum mit in die Welt von KI und Recht am Beispiel des Lottospielens. Das Publikum konnte selbst ein Teil der Erfahrung werden, da Simon es direkt in ein Spiel einbezog, um zu zeigen, dass KI die (Ir-)rationalität des Rechts nicht erfassen kann.

 

Der Science Slam Bern im Rahmen der Nacht der Forschung war ein gelungener und interessanter Abend ganz im Zeichen der Wissenschaft. Das letzte Duell endete mit zwei Gewinner*innen.